Kategorie: Technik

  • Samsung am Ausflippen ?

    Quelle: Samsung

    Es ist nun etwa dreieinhalb Wochen her, seit Samsung seine faltbaren Modelle der siebten Generation vorgestellt hat und man kann sagen, da hat sich seit einiger Zeit mal wieder einiges getan. Besonders das Fold hat die Aufmerksamkeit der Menschen gecatcht

    Nun sind immer mehr länger Zeitige Berichte und Alltagstests von Samsungs neuen faltbaren Geräten im Internet eingegangen und die Ergebnisse sind interessant.

    Samsung Galaxy Z fold 7

    Die größte und gravierende Änderung, die jeder auch sofort bemerken wird, wenn er das Gerät in die Hand nimmt, ist, wie unfassbar dünn dieses Smartphone ist. Es ist das dünnste Smartphone auf dem Markt, mit 4,2 Millimetern geöffnet. Geschlossen ist es 8,8 Millimeter dick. Das Gewicht liegt mit 215 Gramm sogar 3 Gramm unter dem Gewicht des Galaxy S 25 Ultra und somit sehr nah an normalen Smartphones.

    Quelle: Samsung

    Das Fold ist mit IP48 gegen Partikel von einem Millimeter und darüber geschützt. Untertauchen für eine halbe Stunde bei 1,5 Meter Tiefe ist ebenfalls möglich. Das Außendisplay ist 6,5 Zoll groß. Wenn man das Fold 7 auffaltet, hält man ein 8 Zoll Display in der Hand, das mit einem Verhältnis von etwa 10 zu 9 fast quadratisch ist. Dort kann man bequem im Internet surfen oder zwei Apps nebeneinander benutzen.

    Quelle: Samsung

    Beide Displays haben 120 Herz. Mit 1968 × 2184 Pixel ist die Auflösung des inneren Displays etwas geringer als bei anderen faltbaren Modellen. Das Fold 7 hat keine S-Pen-Unterstützung mehr, welche bisher recht einzigartig war. Auch die Selfie-Kamera befindet sich nicht mehr unter dem Display, sondern ist jetzt ein Punkt mittig in der rechten Displayhälfte. Aber wenigstens ist der Knick weniger sichtbar. Das Fold 7 wird angetrieben vom Snapdragon 8 Elite for Galaxy, der eine gute Performance hinlegt, allerdings leicht hinter dem S 25 Ultra, aber das merkt man normalerweise selbstverständlich nicht. Mit diesem Prozessor werden viele KI Features angetrieben. Das Z Fold 7 ist eins der besten Foldables, wenn es um KI geht.

    Quelle: Samsung

    Das Smartphone hat einen 4400 Milliamperestunden Akku. Ich habe keinen Alltagsbericht gefunden, der ausgesagt hat, dass die Akkulaufzeit schrecklich wäre. I’m Gegenteil. Die Menschen, die es im Alltag genutzt haben, waren meist positiv überrascht. Das Fold 7 hat ein Kamerasystem, das etwa 4 Millimeter aus dem Rahmen herausragt, was schon ein großes Stück ist. Dementsprechend hat die Hauptkamera 200 Megapixel und ist identisch mit der im S 25 Edge und Ultra. Dann ist da der Ultraweitwinkel mit 12 Megapixel. Die einzige Kamera, die gleich geblieben ist, ist die Telekamera mit 10 Megapixel und einem 3x-Zoom.

    Fazit:

    Für das Z Fold 7 wollte Samsung zum Marktstart zwischen 2000 und 2100 Euro, aber inzwischen ist es auf unter 1500 Euro gefallen ( Zeitpunkt Sonntag 3. August ) und das ist auch so das Preissegment, in dem sich vergleichbare Modelle bewegen und da ist das Samsung Galaxy z Fold 7 ein ernst zunehmender Kandidat.

    Samsung Galaxy Z Flip 7

    Von den Dicksten zu den Dünnsten. Das ist wohl dieses Jahr das Motto von Samsung, zumindest, wenn man das Außendisplay des Samsung Z Flip 7 betrachtet. Denn die Display-Ränder sind sehr viel dünner.

    Quelle: Samsung

    1,25 Millimeter. Dementsprechend ist das Außendisplay mit 4,1 Zoll vergleichbar groß. Der Funktionsumfang vom Außendisplay ist allerdings nicht so groß wie bei Motorola. Alle Apps auf dem Außendisplay sind nur durch Umwege nutzbar und man ist in einigen Applikationen gezwungen, das Flip zu öffnen. Aber wenn man es dann öffnet, hält man mit 6,9 Zoll ein vergleichbar großes und mit einem Seitenverhältnis von 21:9 eher länglich und schmales Smartphone in der Hand.

    Quelle: Samsung

    Daher ist es schön für Webseiten und Kinofilme, aber etwas schwieriger beim Tippen. Dieses Display hat, wie das Außendisplay, natürlich 120 Herz. Dazu misst das Flip 6.5 Millimeter aufgeklappt und ist damit nicht merklich dünner als der Vorgänger. Mit 188 Gramm wiegt es 30 Gramm weniger als das S 25 Ultra und ist damit ein vergleichsweise leichtes Gerät. Der Knick innen ist weniger sichtbar als noch beim Vorgänger.

    Quelle: Samsung

    Das Flip ist wie das Fold mit IP48 geschützt. Dieses Jahr hat sich Samsung gegen einen Snapdragon, wie im letzten Jahr entschieden und stattdessen dieses Jahr einen Exynos verbaut. Genauer gesagt den Exynos 2500. Der ist besser als im Flip 6, aber nicht auf Augenhöhe mit Snapdragon 8 Elite. Das sind allerdings Unterschiede, die man im Alltag nicht merkt. Dafür funktioniert Samsung Dex jetzt auch auf dem Flip. Nicht, dass das mit dem alten Prozessor nicht schon möglich gewesen wäre, aber egal. Der Akku ist mit 4300 Milliamperestunden kleiner als bei der Konkurrenz wie Motorola oder Xiaomi, aber trotzdem der größte Akku in einem Samsung Flip bisher. Das Flip 7 lädt mit 25 Watt leider eher langsam, Motorola zum Beispiel lädt doppelt so schnell.

    Die beiden Kameras sind einerseits eine 50 Megapixel Hauptkamera und andererseits ein 12 Megapixel Ultraweitwinkel ohne optischen Zoom.

    Quelle: Samsung

    Fazit:

    Mit 1200 Euro am Marktstart war das Flip verglichen mit dem Marktpreis von anderen aktuellen Flip Modellen zu teuer, aber mittlerweile ( Zeitpunkt Sonntag 3. August ) ist es halt schon auf unter 900 Euro gefallen und damit günstiger als das Motorola Razr 60 Ultra. Es stellt damit eine Alternative dar, ob sie gut ist, denke ich, ist eine subjektive Entscheidung.

    Samsung Galaxy Z Flip 7 Fe

    Quelle: Samsung

    Im Kontrast zu den beiden anderen faltbaren Modellen von Samsung steht irgendwie das Flip 7 Fe, denn im Gegensatz zu den beiden anderen, die in einigen Punkten großen Fortschritt gezeigt haben, ist das Flip 7 Fe eine neue Art von Smartphone. Was es ja nicht wirklich ist, denn es gleicht in sehr vielen Punkten dem Samsung Galaxy Z Flip 6. Das Flip 7 Fe haben also viele schnell als schlechte, weitere Option im Samsung Line Up abgetan, was es ja mit etwa 1000 Euro auch war, aber inzwischen liegt der Marktpreise bei unter 680 Euro und damit etwa 75 Euro unter dem Flip 6. ( Zeitpunkt Sonntag 3. August )

    Quelle: Samsung

    Also stellt sich die Frage, ist es jetzt eine gute Option ?

    Was sagen denn die Daten?

    Das Z Flip 7 Fe hat in der Basisversion 8 Gigabyte Ram und 128 Gigabyte Rom, wobei letzteres aber zu einem Aufpreis von etwa 20 Euro auf 256 Gigabyte aufrüstbar ist. Dann sind wir aber nur noch etwa 50 Euro vom Z Flip 6 entfernt. Das hat 12 Gigabyte Ram und 256 Gigabyte Rom.

    Sind das denn die einzigen Unterschiede ?

    Nein ! Das Flip 7 Fe ist in Schwarz und weiß erhältlich

    Quelle: Samsung

    und das sind auch die einzigen Farben. Das Z Flip 6 hat vier Standardfarben:

    Blue (Hellblau)

    Mint (Hellgrün)

    Yellow (Gelb)

    Silver Shadow (Silber)

    Aber Online waren noch Drei Exklusiv-Farben, die nur im Samsung Online‑Shop verfügbar:

    Crafted Black (Schwarz mit Carbon‑Finish)

    White (Weiß)

    Und Peach (Hellorange)

    Das finde ich erst einmal nicht so schlimm, ich wäre auch mit schwarz und weiß zufrieden, aber der gravierendste Unterschied ist der Prozessor. Im Flip 7 Fe steckt nämlich genau wie im Flip 7 kein Snapdragon, sondern ein Exynos.

    Quelle: Samsung

    Aber nicht der aus diesem Jahr, sondern der aus dem letzten Jahr, der Exynos 2400 und der ist schlechter als der Snapdragon im Flip 6. Der Rest ist identisch mit dem Z Flip 6.

    Was heißt das ?

    Für alle die ein günstiges Samsung Flip wollen ist das nur eine Alternative, wenn es so günstig wie möglich sein muss, weil wenn man sich alles Mal anschaut ist das Z Flip 6 die bessere Alternative, wobei ich ja, wenn es um günstige Flip Smartphones geht eher zu Motorola greifen würde.